Gewaltfreie Kommunikation

für Gruppen und politischen Aktivismus nutzbar machen

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Was bedeutet Gewaltfreie Kommunikation und welches politische Potenzial birgt der Ansatz für unseren Aktivismus?

Der viertägige Kurs bietet eine mit vielen praktischen Übungen gespickte Einführung in das vom Psychologen Marshall B. Rosenberg entwickelte Kommunikationsmodell und untersucht, wie es für das individuelle Engagement, Gruppenprozesse und zur gesellschaftlichen Transformation genutzt werden kann. Grenzen und Gefahren der Gewaltfreien Kommunikation sind ebenso Thema wie der mögliche Gewinn im Einsatz für ein gutes Leben für alle. Konkret bietet der Kurs Handwerkszeug zur Analyse des eigenen Handelns, von Gruppen und der Gesellschaft und erforscht, wie wir Achtsamkeit und Empathie auf unterschiedlichen gesellschaftlichen Ebenen befördern können.

Ablauf:
1. Tag:
Einführung & Kennenlernen & Vertrauen aufbauen
Einführung in das Modell der GFK
• vier Schritte
• Grundannahmen
• Ziele
• Hintergrund
praktische Übungen und Selbsterfahrungen

2. Tag:
Individueller Aktivismus

3. Tag:
Gruppenprozesse | Methoden & Tools für Gruppen

4. Tag:
Politische Praxis & GFK

Wir passen das Programm an die Dynamik der Gruppe und deren Wünsche an. Der Raum ist v.a. als gemeinsamer Lernraum gedacht, in dem wir uns alle viel beibringen.

Zielgruppe:
Alle Menschen, die politisch aktiv sind und Lust auf Anregungen aus der Gewaltfreien Kommunikation haben, um ihre politische Praxis zu reflektieren. Vorerfahrungen in der GFK sind nicht notwendig.

Dieser Kurs ist auf 18 Teilnehmer*innen beschränkt.

Info

Tag: 22.08.2016
Anfang: 10:00 Uhr
Dauer: 02:30
Raum: Zelt/Tent 1
Track: Sommerschul-Kurse / Summer School Courses
Sprachen: de

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